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Gesteinsmehle

Diabas-Urgesteinsmehl
ein natürlicher Bodenhilfsstoff
direkt eingeblasen in die Güllegrube
und für die Stallhygiene

Jetzt ist die Zeit, in der die Landwirte wieder DIABAS-Urgesteinsmehl vulkanischen Ursprungs in ihre bereits volle Güllegruben einblasen lassen. Basisch-silikatisches Gesteinsmehl zur Förderung der Güllerotte wird bei entsprechender Feinheit (Korngröße) und richtiger Anwendung an den Kotbestandteilen der Gülle angelagert und in Schwebe gehalten.


Die Gesteinsmehleinbringung in gut homogene Gülle erfolgt bei laufendem Güllemixer mit Pressluft direkt aus dem Silo-LKW zu Rühr- und Mischeffekten.


Ohne Zusatzarbeit für den Landwirt werden im vollen Güllebehälter günstige Bedingungen für den Abbau der Güllekotbestandteile durch Mikroorganismen geschaffen. Bereits nach kurzer Zeit ist die Güllequalität spürbar verbessert (weniger Amoniakabgassung, die Gülle brennt nicht mehr auf den Pflanzen, Wasser zur Gülleverdünnung und Gülletransportkosten werden eingesprart). Der Rotteprozeß beginnt mit der Gesteinsmehleinbringung in die Gülle und wird nach der Gülleausbringung am Boden fortgesetzt. Die Gülle kann nach der Behandlung ausgebracht oder auch ohne Risiko des Absinkens von DiaBas im Behälter lagern. Mit minimalem Arbeitsaufwand bewirkt diese DiaBas-Anwendung die Wandlung von lebensfeindlicher Fäulnis in Rotte, bei eher sinkendem PH-Wert und nutzt die Gülle als Transportmittel für wertvolle Silikate zur Bodenerneuerung.


Das Einblasen von 20 - 40 kg DiaBas-Urgesteinsmehl pro m3 (ab 5 % TS) hat sich in der Praxis bewährt. Eine eingeblasene Menge von 30 kg Gesteinsmehl pro m3 Gülle bringt eine unmittelbar wirksame Oberfläche von etwa 70 m2 pro Liter Gülle mit. Die Gülle wird dadurch sämiger, schäumt in dicken Blasen und riecht auch weniger.


Mit einer Rindergüllegabe von 12m3 pro Hektar Gründland je Aufwuchs werden damit zusätzlich zu den in der Gülle enthaltenen 40 kg Gesamtstickstoff, 15 kg Phosphor und 60 kg Kali noch 200 bis 400 ka DiaBas-Urgesteinsmehl ausgebracht. Diese Nährstoffe reichen für einen Gründlandvollertrag ohne Zukaufdünger. Das davon gewonnene Gründlandfutter bietet die Voraussetzung für hervorragende Grundfutterleistungen.


Mit Gestank warnt die Natur vor nicht-stimmigen Mikroben-Millieu –  der Geruchs-Sinn will uns davor warnen!
Stinkende Gülle transportiert Krankheitskeime, die vom Boden mit dem Futter wieder in den Stall zurück kommen können. Erhöhte Zellzahlen, Euterkrankheiten, IBR, IBV, BVD, MD, Kälberdurchfälle, resistente Kolikeime können die Folge sein. Die Geruchsminderung zeigt die Minderung des Krankheitsrisikos. (Zitat: Dipl.-Ing. Georg Abermann)
Das Re-Agieren im Stall stellt nichts anderes als die Verwaltung von Tierkrankheiten dar, was hier natürlich auch auf den Kostenfaktor drückt.
Wirksame Güllebehandlung bindet damit Ammoniak und Geruchsstoffe und hemmt den Kreislauftransport der Krankheitserreger durch Änderung des Nährbodens und vermindert den Gestank. Mehr Stickstoff kommt zur Pflanze.
Die Geruchsminderung zeigt die Minderung des Krankheitsrisikos.
Grünlandvollertrag ohne Stickstoffzukauf bei max. 12m3 Gülle je Aufwuchs, bei bester Futterqualität für vitalere Nutztiere, weniger Tierarzt- und Medikamentenkosten sowie bessere Tierleistungen durch bessere Futterqualität lohnen, belegbar durch Buchführung, den Güllebehandlungsaufwand. Der gesteigerte Nutzen des Bauern belohnt die wirksame Entlastung der Umwelt.Es geht schon lange nicht mehr darum Gülle als Abfallprodukt auf die Felder zu bringen, denn wer Abfall ausbringt wird kurze Zeit später, Teile dieses fauligen Abfalls wieder ernten (1998 Dr. Rubel). DiaBas in die Gülle eingebracht, vermindert nicht nur den Gestank, sondern wertet diese zu einem vollwertigen Dünger auf. Des weiteren verringert eine solch aktivierte Gülle das Auftreten von Pilzkrankheiten und fördert die Pflanzengesundheit auf natürliche Weise. Auch als Einstreu in Liegeboxen und auf Gummitmatten (hygienefördernd), sowie als Zusatz in der Schweine- und Rinderfütterung hat sich der Einsatz von DiaBas-Urgesteinsmehl bewährt.

 

Diabas-Urgesteinsmehl ist ein natürlicher Bodenhilfsstoff

Durch den Einsatz von DiaBas-Urgesteinsmehl wird...

 

  • Ihre Gülle sämiger, sie riecht weniger und ätzt weniger.

  • Diabas bindet die Säuren und wirkt langsam puffernd, vor allem die sauren Ausscheidungen der Pflanzenwurzeln werden so auch neutralisiert.

  • Im Grünland wird z.B. bei gleichzeitiger Reduzierung der N-Düngung der Kleebestand gefördert (Phosphatmobilisierung,    siehe spätere Erläuterungen). Dies führt wiederum zu einem engeren Eiweiß-Energie-Verhältnis im Futter und letztendlich    zu einer höheren Grundfutterleistung, was insbesondere für Hochleistungstiere sehr wichtig ist. Das Weiteren werden    die Tiere mit einem so erzeugten Futter nicht noch zusätzlich mit Nitrat aus dem Grundfutter belastet.

  • Im Ackerland kommt es ebenso wie beim Grünland zu einer langsamen Säurepufferung – bei gleichzeitigen Humusaufbau.

  • Des Weieren werden dem Boden eine ganze Menge unverbrauchter Mineralsubstanzen zur Verfügug gestellt, und zwar    in Silikatform. Bei der Verwitterung und dem Abbau dieser Silikate (durch Bodensäuren, Wurzelausscheidungen und     durch das Bodenleben) wird z.B. Silizium freigesetzt, das sich dann mit dem Wasser im Boden zu löslicher Kieselsäure       umsetzt. Übrigens ist Siliziummangel im Boden und der Pflanze verantwortlich dafür, dass das sich Verpilzungen und Fusarienbilden können (z.B. Verpilzung beim Hafer).

  • DiaBas-Urgesteinsmehl enthält 40-50 % Siliziumoxid Si02 (Kieselsäure)


Wussten Sie, was Kieselsäure für Ihre Pflanzen bedeutet?

Woher kommt die Kieselsäure im Boden?

Die meisten Gesteine, aus denen unsere Böden entstanden sind, enthalten Silikate wie z.B. Feldspat. Bei deren Verwitterung wird Silizium freigesetzt, das sich mit Wasser im Boden zu löslicher Kieselsäure umsetzt. Viele Böden sind jedoch arm an Kieselsäure. Sandböden enthalten zwar viel Silizium, dieses liegt jedoch in Form von Quarz vor und ist damit unlöslich.

Warum ist Kieselsäure für Pflanzen wichtig?

Das Wachstum verschiedener Pflanzen wird durch ein verbessertes Kieselsäureangebot deutlich gesteigert, wie z.B. für Gerste, Raps, Buschbohnen, Mais und Gurken nachgewiesen werden konnte. Die Halmstabilität von Getreide ist von der Kieselsäureversorgung abhängig, da die Kieselsäure als Gerüstsubstanz in die Getreidepflanzen eingelagert wird. Die Resistenz von Pflanzen gegenüber Pilzinfektionen und dem Befall durch saugend Insekten wird durch die Einlagerung von Kieselsäure in die Pflanzenzellen erhöht (Leusch 1987, Dissertation Universität Bonn). Denken Sie auch an die Futterverpilzung im Gründland, der Sie dadurch vorbeugen können. Düngeversuche haben gezeigt, dass sich ein verbessertes Kieselsäureangbot selbst auf Böden, die nicht ausgesprochen, kieselsäurearm sind, positiv auswirkt.

Warum vulkanisches Gesteinsmehl?

Basisches Gesteinsmehl vulkanischen Ursprungs wie Diabas sind besonders reich an löslichen und damit pflanzenverfügbaren Silikaten. Durch die Verwitterung wird die Kieselsäure schrittweise aus den feinen Gesteinsmehl-Partikeln gelöst - so lässt sich mit einem fein vermahlenen vulkanischen Gestein das Kieselsäureangebot im Boden nachhaltig verbessern. Die aus dem Gesteinsmehl gelöste Kieselsäure macht die im Boden vorhandenen Phosphatvorräte besser für Ihre Pflanzen verfügbar, denn Kieselsäure mobilisiert Phosphate (wirkt deshalb auch kleefördernd und ertragssteigernd)! Vulkanische Gesteinsmehle enthalten darüber hinaus aber auch erhebliche Mengen an Nährstoffen (Kalium, Magnesium, Calcium, Selen, Mangan.....) sowie eine Vielzahl von Spurenelementen, die im Boden langfristig zur Verfügung stehen, ohne der Auswaschung zu unterliegen. So fördert Gesteinsmehl rundum ein gesundes Pflanzenwachstum und hilft, Kosten zu sparen: Bei Phosphatdüngung ebenso wie beim Fungizideinsatz. Diabas hat einen PH-Wert von ca. 8,7. Der Kalkanteil im Diabas von 7 % reicht aus. Die PH-Werthebung im Boden lässt sich dadurch gut steuern.

Gesunder Boden – gesundes Futter – gesunde Tiere – gesunde Betrieb – dank Diabas-Urgesteinsmehl und positiv aufbauenden Mikroorganismen.

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